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Schwäbisches Kabarett

Alois & Elsbeth Gscheidle

Marcus Neuweiler und Birgit Pfeiffer spielen mit Herzblut und Leidenschaft Szenen aus ihrem Ehealltag. Erleben Sie ihr neues Programm:

Bescht off – von ellem ebbes“

Wer sich einen Appetithappen holen möchte, findet diesen auf der Homepage www.gscheidles.de.

Beim Herbstfest der Feuerwehr Köngen

Termin: 2. Oktober 2017

Ort: Hirschgartenstraße 35

Einlass: 18.00 Uhr

Beginn: 20.00 Uhr

Genießen Sie ein paar schöne Stunden mit Witz und Humor, schwäbischen Spezialitäten und Württemberger Weinen.

Vorverkauf ab 01.08.2017 in der Bücherecke Rehkugler am Rathaus.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Ihre Feuerwehr Köngen

 

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HV2017



 

Zum 5-jährigen Jubiläum der Kultmeile Kö8, werden die Kommandanten aus Köngen und Oberboihingen für eine Stunde die Kasse besetzen. 
Am 08.10.2016 um 8 Uhr soll es losgehen. Wir freuen uns auf jeden Einkäufer, da die Erlöse an die jeweilige Jugendfeuerwehr geht ;-)

Jeder Feuerwehrkamerad der in Uniform zum Einkauf erscheint, bringt nochmals zusätzliche 10,- € ein!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
In der vergangenen Woche fand die Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Köngen in deren Magazin statt. Dabei konnte Kommandant Herbert Wanke Bürgermeister Otto Ruppaner und Mitglieder des örtlichen Gemeinderates begrüßen. Daneben waren auch Vertreter der benachbarten Feuerwehren aus Wendlingen, Wernau, Oberboihingen und Unterensingen sowie des DRK Köngen und des Polizeipostens Wendlingen anwesend.

Bürgermeister Otto Ruppaner trat nach der Begrüßung ans Rednerpult und bedankte sich im Namen der Bürgerschaft und des Gemeinderates für den vorbildlichen Einsatz und das Engagement, das die Feuerwehrmänner und –frauen zum Wohle der Allgemeinheit leisten. Er habe schon an einem Einsatz die Leistungsfähigkeit und Professionalität der örtlichen Wehr erkennen und sehen können, die Dank guter Ausbildung ihre Grundaufgaben retten, bergen, löschen, schützen tagtäglich aufs Beste erfüllen können. Auch die First Responder erwähnte er ausdrücklich, denn diese seien aus unserer Rettungslandschaft nicht mehr wegzudenken. Er freute sich, dass die Floriansjünger untereinander ein kameradschaftliches und gutes Miteinander pflegen, was natürlich der Aufgabenbewältigung sehr entgegenkomme. In diesem Sinne wünschte er auch für das kommende Jahr der Wehr alles Gute und vor allen Dingen verletzungsfreie Einsätze.

Zahlreiche Einsätze 2014

Die Hauptversammlung wurde mit einer Schweigeminute für den im Dezember verstorbenen Ehrenkommandanten Werner Heinzelmann fortgesetzt, ehe Kommandant Herbert Wanke in seinem Bericht fortfuhr und erklärte, dass die Wehr derzeit aus 51 aktiven Feuerwehrmännern und –frauen sowie 12 Angehörigen der Altersabteilung und 18 Jugendfeuerwehrleuten bestehe. Der Altersdurchschnitt liegt bei 35 Jahren in der aktiven Einsatzabteilung, in der auch zwei Frauen ihren Dienst leisten. Im Jahr 2014 musste die Wehr 65 Mal Hilfe leisten, darunter 31 Mal bei verschieden klassifizierten Bränden und weiter bei technischen Hilfeleistungen, Gefahrguteinsätzen und Überlandhilfen. Die Masse der Einsätze lag während des Tages, von 6:00 – 18:00 Uhr (44), während 41 Einsätze in der Nacht und in den frühen Abendstunden von 18:00 – 6:00 Uhr zu verzeichnen waren. 825 Stunden wurden während dieser Einsätze geleistet, zu denen noch Übungsdienste und Brandwachen kommen, so dass man auf eine Gesamtdienstzeit für die Wehr von 2760 Stunden oder 54 Stunden pro aktiven Feuerwehrangehörigen kommt. Besonders erwähnte Wanke einen Einsatz am 12. Mai, als bei einem Wohnhausbrand die Feuerwehr um die Mittagszeit alarmiert wurde, bei dem zunächst noch Personen im Gebäude waren. Diese konnten schon vor Eintreffen der Wehr durch beherztes Eingreifen der Nachbarschaft gerettet werden, dennoch mussten 4 Personen ärztlich behandelt werden. Der Kommandant betonte dabei, dass der Einsatz zum Glück bei Tag stattgefunden habe, da nachts ein wirkungsvoller Innen- und Außenangriff so nicht leistbar und Schlimmeres zu befürchten gewesen wäre. Weiter gab es am 24. April eine Überlandhilfe nach Frickenhausen, wohin Sonderlöschmittel zur Bekämpfung eines Industrieofenbrandes geliefert wurde. Herbert Wanke sieht eine große Zukunftchance in der interkommunalen Zusammenarbeit unter den Wehren. Diese wird vor allen Dingen mit den Nachbarwehren Wendlingen, Wernau und Unterensingen sowie Oberboihingen praktiziert, was eine schnelle und professionelle Hilfe gewährleistet. Notwendig ist dies durch die sich immer deutlicher abzeichnende Personalknappheit während des Tages, da zahlreiche Floriansjünger mittlerweile nicht mehr in den Orten selbst beschäftigt sind und somit schlecht oder gar nicht zu den Einsatzorten kommen können. Hier wird deshalb in einer Art Personalpool gemeinsam die dünne Personaldecke aufgestockt, um so einsatzfähig zu bleiben.

Zahlreiche weitere Aktivitäten

In seinem weiteren Bericht ging Wanke auf weitere Aktivitäten der Wehr ein, darunter zahlreiche sportliche aber auch festliche Anlässe, die zur Kameradschaftspflege oder zur Aufbesserung der Kameradschaftskasse veranstaltet wurden. Highlight war dabei sicherlich das letztjährige Herbstfest der Feuerwehr, das erneut einen großen Besucherzuspruch verzeichnen konnte und eine mehrtägige Ausfahr nach Mallorca. Mit einem Dank an die Polizei, an das DRK und natürlich an seine Kameradinnen und Kameraden sowie die Gemeinde Köngen und den Gemeinderat schloss er seine Ansprache ab.

Berichte der Jugend- und der Altersabteilung

Lukas Groll berichtete von den Aktivitäten der Jugendfeuerwehr, die aktuell aus 15 Jungen und 3 Mädchen besteht. 11 der Jugendfeuerwehrangehörigen hätten im vergangenen Jahr die Prüfung zur Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr erfolgreich bestanden. Daneben gab es zahlreiche weitere unterstützende Dienste oder eigene Veranstaltungen, die der Vorbereitung für den späteren aktiven Dienst beinhalteten aber natürlich auch die Kameradschaft und den Spaß nicht zu kurz kommen ließen. Mit einem Dank an seine Mitstreiter, an das Betreuerteam schloss er seine kurze Ansprache ab.

Hans Zimmermann erklärte für die Altersabteilung, dass er und seine Alterskameraden regelmäßig zu gemeinsamen Aktionen und Veranstaltungen zusammenkämen. Gerne stehe man bis heute, soweit möglich, den aktiven Wehrleuten zur Seite und unterstütze diese bei ihrer Arbeit.

First Responder mit zahlreichen Einsätzen

Nikolas Mettenleiter erklärte, dass die First Responder seit ihrem Bestehen 2461 Einsätze zu verzeichnen haben. 2014 waren es 268 Alarmierungen, bei denen es hauptsächlich neben chirurgischen auch internistische Notfälle zu behandeln galt. Man habe erfreulicherweise auch im vergangenen Jahr wieder neue Mitstreiter für den Dienst bei den First Respondern gewinnen können und freue sich über zahlreiche Geldspenden, die für die Ersthelfer vor Ort eingegangen sind.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Roland Schultheiß zeigte sich beeindruckt von den zahlreichen Aktivitäten und der guten Jugendarbeit in Köngen. Dies dokumentiere deutlich die Leistungsfähigkeit der Wehr, auf die sich die Köngenerinnen und Köngener verlassen können. Auch er sieht ein großes Plus in der ortsübergreifenden Zusammenarbeit der Wehren, da man dem Problem des Einsatzkräftemangels tagsüber nicht anders begegnen könne. Mit einem Dank an die Floriansjünger schloss er seine Rede ab, ehe Bürgermeister Otto Ruppaner und Kommandant Herbert Wanke die Aufnahmen in die Einsatzabteilung und die Beförderungen und Ehrungen (siehe Bilder) durchführten.

BM Otto Ruppaner und FW-Kommandant H. Wanke gratulieren den Jubilaren und danken deren Partnerinnen: v.li. Christa Kotsch, H. Wanke, Uwe Fallscheer (40 Jahre), Ulrike Eichmann, Jochen Seebich (40 Jahre), Volker Gaida (40 Jahre), Uli Mennacher, O. Ruppaner, Claudia und Mark Englisch (25 Jahre)
BM Otto Ruppaner und FW-Kommandant H. Wanke gratulieren den Jubilaren und danken deren Partnerinnen: v.li. Christa Kotsch, H. Wanke, Uwe Fallscheer (40 Jahre), Ulrike Eichmann, Jochen Seebich (40 Jahre), Volker Gaida (40 Jahre), Uli Mennacher, O. Ruppaner, Claudia und Mark Englisch (25 Jahre)

Neuaufnahmen in die aktive Abteilung: v.li.: Kommandant Herbert Wanke mit Henri Schieweck, Thomas Münzl, Benita Schneck, BM, Ruppaner, Levin Auch, Konrad Schmidt
Neuaufnahmen in die aktive Abteilung: v.li.: Kommandant Herbert Wanke mit Henri Schieweck, Thomas Münzl, Benita Schneck, BM, Ruppaner, Levin Auch, Konrad Schmidt

Beförderungen: Marcus Münzl, Conrad Fritz, Thomas Schnaidt, Carola Fingerle, Timo Zimmermann, O. Ruppaner, Amadeus Finkbeiner, Thomas Roosz
Beförderungen: Marcus Münzl, Conrad Fritz, Thomas Schnaidt, Carola Fingerle, Timo Zimmermann, O. Ruppaner, Amadeus Finkbeiner, Thomas Roosz

Quelle: Köngener Anzeiger vom 12.02.2015
 

Bereits Mitte August war unser schwäbisches Kabarett mit Doris Reichenauer und Petra Binder kurz „Duidoondesell“ ausverkauft. Am Donnerstag, 2. Okt. war es dann soweit. Mit Ihrem aktuellen Programm „Das Zauberwort heißt Bitte“ konnten Sie die 240 Gäste mit Ihren überspitzten Anekdoten aus dem täglichen Leben begeistern.

Am Freitag, 3. Okt. starteten wir um 10.00 Uhr mit Infoständen der First-Responder, Rauchhaus mit Rauchsimulator + Rauchmelder-Vorführungen, Feuerlöschtrainer, Feuerlöscher für unsere Gäste. Ab 11.30 Uhr strömten dann die Gäste bei Kaiserwetter zum Feuerwehrhaus. 

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Zum Mittagessen gab es die bekannt guten Feuerwehr-Hähnchen, Schnitzel oder Schlachtplatte mit Sauerkraut, aber auch die selbstgebackenen Kuchen und Torten unserer Feuerwehr-Frauen  fanden Ihre Abnehmer. Unsere Feuerwehr-Frauen die im Dirndl bedient haben fanden wieder sehr viel Beachtung und konnten sich vor Kundschaft kaum noch retten. Die Kinder erfreuten sich an den Rundfahrten mit dem Feuerwehrauto sowie an der Hüpfburg und dem Sandkasten, auch beim Kinderschminken war der Andrang groß. Für die musikalische Unterhaltung waren wieder die Akustik-Band „ Sina und Charly“ zuständig, mit Rock-, Pop-, Blues- und Reggae-Musik stellten Sie Ihr vielseitiges Können wieder unter Beweis. Am Abend hieß es dann Essen und Kuchen ausverkauft. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an alle Gäste die uns so zahlreich besucht haben.

Bei folgenden Partnern möchten wir uns für Ihre Unterstützung bedanken:

Gemeinde Köngen, Fam. Müllerschön Talhof, Fam. Schumacher Wangerhöfe, Musik-Cafe Eisele, Cafe Fallscheer, Gärtnerei Schmauk, Fleischwaren Röckle, Getränke Bee Es-Mettingen, Weingut Supp Weinsberg-Gellmersbach, Fam. Zimmermann Riedhöfe, Fam. Gerhard Flaig Rothöfe, Fam. Erich Flaig Rothöfe, KSK Esslingen/Nürtingen, Fa. Brandtec, Feuerwehren Denkendorf und Wendlingen.

Weiterhin möchten wir uns bei unseren Feuerwehr-Frauen für die zahlreichen Kuchenspenden und für den tatkräftigen Arbeitseinsatz während der Veranstaltung  sowie bei unserer Altersabteilung, Jugendfeuerwehr und aktiven Kameraden für den Arbeitsdienst bedanken.

An unserem diesjährigen Herbstfest 2014 dürfen wir Sie wieder einmal recht herzlich dazu einladen,

den Abend mit dem Duo Dui do on de Sell und ihrem Programm - Das Zauberwort heißt BITTE! - zu verbringen.

Termine: 

  • Donnerstag, 02. Oktober 2014, Beginn 20:00 Uhr (Einlass: 18:00 Uhr; Veranstaltung bereits ausverkauft!)
  • Am 03. Oktober 2014 dürfen wir Sie wieder herzlich bei uns im Gerätehaus - ab 10:00 Uhr - Willkommen heißen. » Weitere Infos «

(26.07.2014, von Christa Ansel)

Zusammenarbeit von Wendlingen, Köngen, Wernau, Unterensingen und Oberboihingen sichert schnelle und professionelle Hilfe

Die Feuerwehren im Landkreis arbeiten ehrenamtlich. Das heißt, die Männer und Frauen sind beruflich ganz anders orientiert und nicht alle sind tagsüber einsatzbereit. Da kann es schon mal eng werden, vor allem, wenn spezielle Einsatzkräfte gebraucht werden. Die Feuerwehren Wendlingen, Köngen, Wernau, Unterensingen und Köngen arbeiten deshalb eng zusammen. 

 

Neckartalmafia

Die Kommandanten der Wehren im Neckartal geben für Wendlingens Stadtoberhaupt ein „beeindruckendes Beispiel für bestmögliche Kooperation“. Im Bild die Kommandanten (von links) Hartwig Seidl (Oberboihingen), Herbert Wanke (Köngen), Markus Wereb (Unterensingen), Rainer Märsch (Wernau), Miroslav Jukic (Wendlingen). sel 

Mancher Bürger aus den fünf Kommunen mag sich darüber schon gewundert haben: wird die Feuerwehr gerufen, kommt in der Regel nicht nur die örtliche Wehr an den Einsatzort, sondern auch Abordnungen benachbarter Wehren. Das erfolgt nach einem mit hohem Aufwand ausgetüftelten Einsatzplan, an dem die fünf Kommandanten intensiv gearbeitet haben. Ziel dieser neuen interkommunalen Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehren aus Wendlingen, Köngen, Wernau, Unterensingen und Oberboihingen ist es, unkompliziert, schnell und hoch professionell dort zu agieren, wo Hilfe gebraucht wird.

Gesellschaftliche Veränderungen bleiben auch in den Reihen der Wehren nicht aus, in denen Männer und Frauen ehrenamtlich Dienst leisten. Beruflich ist der eine oder andere so gebunden, dass er tagsüber nicht ohne Weiteres die Arbeit verlassen kann, um im Ernstfall als Aktiver der Feuerwehr auszurücken. Wohn- und Arbeitsort sind selten identisch. Für den Dienst bei der Feuerwehr hat dies Konsequenzen. Vor allem Fachleute, beispielsweise Atemschutzträger, die einer besonderen Ausbildung genauso bedürfen wie einer stabilen Gesundheit, sind für Einsätze tagsüber knapp. 

Enge Zusammenarbeit sichert schnelle und professionelle Hilfe

Folgerichtig arbeiten die fünf Wehren der Raumschaft seit Jahresbeginn eng zusammen. Das gewährleistet schnelle Hilfe, eine hohe Tagesbereitschaft und dient schließlich der eigenen Sicherheit der Feuerwehrleute. Gerade die Arbeit der Atemschutzträger, die im Brandfall aus verrauchten Räumen Menschen retten müssen, ist alles andere als leicht.

Also haben sich die Kommandanten der fünf Wehren schon vor zwei Jahren zusammengesetzt und das Projekt, Atemschutzträger gemeinsam auszubilden, fortentwickelt. An einer gemeinsamen Alarm- und Ausrückeordnung der Wehren wurde getüftelt. Welche Wehr rückt wann in welchem Fall aus? Welche Fahrzeuge und Mannschaften sind in welchem Fall erforderlich? Alle denkbaren Einsätze wurden durchgeplant. Entstanden ist ein hoch professionelles Alarmnetz, das Hilfe gezielt möglich macht.

Der Rettungsleitstelle in Esslingen liegt dieser eng verzahnte Einsatzplan vor. Die Mitarbeiter dort sehen auf einen Blick, wer wann zu alarmieren ist. Die Praxis in den ersten Monaten hat gezeigt: die Zusammenarbeit funktioniert bestens. Genauso wie die mit den Stützpunktfeuerwehren in Kirchheim und Nürtingen.

Was bei den Feuerwehren heute zählt, ist hohe Professionalität. Und die funktioniert im Team allemal besser. Grenzen zwischen den Nachbarwehren gibt es nicht mehr. Konkurrenzdenken hat keinen Platz. Man kennt sich, kann sich aufeinander verlassen. Das ist wichtig bei Einsätzen, die immer komplizierter und anspruchsvoller werden, immer mehr Spezialwissen abverlangen. Ganz zu schweigen von der psychischen Belastung, denen die Einsatzkräfte ausgesetzt sind. Und dann ist da noch die Pflicht zur Dokumentation und die zunehmende Praxis, sich nach dem Einsatz beispielsweise gegenüber Versicherungen für den Ablauf des Einsatzes rechtfertigen zu müssen. Da wird schnell mal vergessen: hier leisten Männern und Frauen professionelle Arbeit freiwillig und ehrenamtlich.

Das Zusammenrücken der fünf Wehren, vor allem deren Kommandanten, hat viele positive Seiten: Man hilft sich auf kurzem Weg. Das ist wichtig, schließlich sind die fünf Wehren für rund 47 000 Menschen verantwortlich, die in Wendlingen, Wernau, Köngen, Unterensingen und Oberboihingen zu Hause sind.

„Beeindruckendes Beispiel für bestmögliche Kooperation“

Bürgermeister Steffen Weigel, Wendlingen Wendlingens Bürgermeister Steffen Weigel freut sich über die interkommunale Zusammenarbeit der Feuerwehren im Neckartal: „Damit ist die dauerhafte Einsatzbereitschaft am Tage in jedem Fall gesichert und die Ressourcen werden so effizient wie möglich genutzt. Durch das hervorragende Miteinander insbesondere der Wehrführungen geben die Feuerwehren ein beeindruckendes Beispiel für bestmögliche Kooperation, die wir auch auf anderen Gebieten zukünftig noch stärker ausbauen sollten.“

So sieht das auch Oberboihingens Bürgermeister Torsten Hooge, der die Wehren auf einem guten Weg sieht und sich wünscht, dass diese Zusammenarbeit auch auf andere Bereiche ausgedehnt werden kann.

Für Unterensingens Bürgermeister Sieghart Friz ist der Blick der Wehren über den eigenen Kirchturm hinweg gut und zeitgemäß. Er ist überzeugt, dass diese jetzt gestartete ene Zusammenarbeit wachsen, sich die Kooperation bewähren werde, ohne dass die Freiwilligen Feuerwehren ihre Eigenständigkeit als „wichtigem Faktor der örtlichen Gemeinschaft“ aufgeben.

Die Zusammenarbeit der Neckartalwehren gewährleistet in den Augen von Köngens Hauptamtsleiter Gerald Stoll nicht nur die Tagespräsenz der aktiven Feuerwehrangehörigen. Sie habe Vorteile in vielerlei Hinsicht und werde von der Kommune nur unterstützt.

Wernaus Bürgermeister Armin Elbl findet die Zusammenarbeit der Wehren eine „tolle Sache“, zumal sie nicht von oben diktiert wurde, sondern auf die Initiative der Kommandanten der fünf Wehren selbst zurückgeht. Elbl sieht darin die Zukunftsperspektive zur Sicherung der Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehren.

 

17.02.2014, Von Christa Ansel

Die Koordination von Einsätzen bei Unwettern ist für die Feuerwehr eine Herausforderung – Hauptversammlung in Köngen

Das Jahr 2013 forderte von den Frauen und Männern der Freiwilligen Feuerwehr Köngen jede Menge Einsatz. Der war gefragt beim 150-jährigen Jubiläum der Wehr genauso wie bei rasant angestiegenen Rettungs- und Hilfeeinsätzen. Besonders zu schaffen machen nicht nur der Köngener Wehr die sich häufenden Unwetter und deren Folgen.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Köngen konnte im Rahmen der jüngsten Hauptversammlung drei neue Mitglieder in den aktiven Dienst aufnehmen. Im Bild von links Bürgermeister Hans Weil, die drei Neuen Conrad Fritz, Armin Walter und Andreas Landenberger, Köngens Kommandant Herbert Wanke und Hauptamtsleiter Gerald Stoll. sel

Die Freiwillige Feuerwehr Köngen konnte im Rahmen der jüngsten Hauptversammlung drei neue Mitglieder in den aktiven Dienst aufnehmen. Im Bild von links Bürgermeister Hans Weil, die drei Neuen Conrad Fritz, Armin Walter und Andreas Landenberger, Köngens Kommandant Herbert Wanke und Hauptamtsleiter Gerald Stoll. sel

 

KÖNGEN. 98-mal wurden die Aktiven der Köngener Wehr im Jahr 2013 zu Einsätzen gerufen. 67-mal wurde technische Hilfe geleistet, in 31 Fällen waren es Brandeinsätze. Die Zahl hat sich im Vergleich zu 2012 fast verdoppelt, damals waren es im gesamten Jahr 54 Einsätze. Für die 56 Aktiven der Köngener Wehr ein hartes Jahr, zumal 2013 das Jubiläum ausgetragen wurde. Kommandant Herbert Wanke sprach im Rahmen der Hauptversammlung am Freitagabend von rasant gestiegenen Einsatzzahlen.

Auffallend dabei war, dass mit 78 Einsätzen die weitaus größte Anzahl während des Tages erforderlich war. Nur 20 Einsätze waren zwischen 18 und 6 Uhr. Die Tagespräsenz – für manche Wehr ein großes Problem – ist also immer stärker gefordert.

Das Stundenaufkommen der Einsätze wurde mit 1400 Stunden beziffert. Fast doppelt so viele Stunden wie 2012. Hinzu kamen 3145 Stunden für Übungen und Brandwachen. Und da sind die für das Jubiläum aufgewandten Stunden noch gar nicht mitgerechnet.

Unwetter sind für die Wehren eine große Herausforderung

Herbert Wanke erinnerte an den Hochwasser-Einsatz Ende Mai und Anfang Juni. 30 Einsatzstellen galt es zeitgleich „abzuarbeiten“. Keller waren vollgelaufen, Betriebsgelände mussten abgepumpt werden. Da bewährte sich vor allem die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren aus Wendlingen, Wernau, Unterensingen, Denkendorf und Filderstadt.

Und bewährt hat sich auch die gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Bauhofs. Die halfen beispielsweise auch aus, als beim großen Hagelunwetter Ende Juli ein Hilferuf aus Dettingen kam und alle angeforderten Arbeitsbühnen längst ausgebucht waren. Wehr und Bauhof-Mitarbeiter gemeinsam gelang es dann, einige der stark beschädigten Dächer in Dettingen provisorisch abzusichern.

Von erneuten Unwetter-Kapriolen im August berichtete der stellvertretende Kommandant Dietmar Albrecht. Starkregen hatte erneut den Einsatz der Wehr erfordert. Allein in Köngen waren es 17 Einsätze. Solche über den Ort verstreuten Einsätze zu koordinieren und „abzuarbeiten“ und dabei noch den möglichen schnellen Brandeinsatz zu gewährleisten, sei eine große Herausforderung. Zu befürchten sei, dass mit solchen Unwettern künftig wohl häufiger gerechnet werden müsse.

Glimpflich ausgegangen ist ein Brand in einem Verkaufszelt in der Ortsmitte im Februar. Ein Übergriff auf das Haus konnte durch den Einsatz der Wehr verhindert werden.

Ausführlich ging Kommandant Herbert Wanke am Freitagabend auf die drei Festtage zum 150-jährigen Jubiläum der Wehr ein. Auch Köngens Bürgermeister Hans Weil bedankte sich bei der Wehr für dieses Fest. Die Köngener Freiwillige Feuerwehr habe hier eine tolle Außenpräsenz gezeigt. Der Schultes sprach von einem „grandiosen“ Fest, das Verwaltung und Wehr da auf die Beine gestellt hätten. Im Blick auf das Ende seiner Amtszeit betonte Weil, „wenn mir künftig etwas fehlt, gehört mit Sicherheit die Feuerwehr dazu“. Und beim Blick in die Zukunft gab er den Wehrleuten eines mit auf den Weg: Egal, wie der neue Gemeinderat oder Schultes aussehen werden, „Sie haben eine starke Position“.

Jugendleiter Lukas Groll berichtete von den Übungsabenden und Veranstaltungen der Köngener Jugendfeuerwehr. Die wurde in diesem Jahr 40 Jahre alt und setzt sich derzeit aus 16 Mitgliedern zusammen. Unter ihnen sind auch drei Mädchen.

Hans Zimmermann gab bei der Hauptversammlung den Bericht der Altersabteilung ab. Deren zwölf Mitglieder waren voll des Lobes über die Jubiläumsfeierlichkeiten, auch wenn sich deren Wunsch, beim Festumzug in der Kutsche mitfahren zu können, nicht erfüllt habe.

Nico Mettenleiter berichtete von der Gruppe der First Responder. Die 16 dort aktiven Mitglieder haben 2013 Höchstleistungen erbracht. Mit 276 Einsätzen war deren Engagement stark gefordert. Kommandant Wanke sprach dafür seine Anerkennung aus. So viele Einsätze seien eine gewaltige Belastung.

Thomas Kuttler gab einen Überblick über die Finanzen. Die sind so gut, dass sich die Wehr als Ausgleich zum starken Einsatz 2013 in diesem Jahr einen mehrtägigen Ausflug nach Mallorca gönnen kann.

 
 

Kreis Esslingen (biz) - Wasser im Keller, verstopfte Schachteinläufe und Rechen in kleinen Bächen, abgebrochene Äste und umgestürzte Bäume: Der Starkregen am Samstagnachmittag hat die Feuerwehrleute im Kreis Esslingen gut beschäftigt. Etwa 50 Einsätze hat die Leitstelle zwischen 14.30 und 18 Uhr abgearbeitet. Sie war während dieser Zeit mit zwei zusätzlichen Disponenten besetzt. Der Einsatzschwerpunkt war dieses Mal Köngen mit 17 Einsatzstellen. Zudem ist die Feuerwehr in diesem Zeitraum zu drei schweren Verkehrsunfällen im Kreisgebiet hinzugezogen worden: In Weilheim prallte auf der Hepsisauer Steige ein Krad gegen ein Auto, auf Höhe Wendlingen kam es auf der A8 zu einem Zusammenstoß von einem Personenwagen und einem Laster und in Nürtingen kollidierte auf der Metzinger Straße an der Kreuzung Südtangente ein Traktor mit einem Auto. Weiterhin wurde ein Containerbrand in Denkendorf gemeldet und in Wolfschlugen alarmierte eine automatische Brandmeldeanlage die Feuerwehr. Im Einsatz waren die Feuerwehren Altbach, Bempflingen, Deizisau, Denkendorf, Köngen, Nürtingen, Frickenhausen, Großbettlingen, und Esslingen Stadtmitte. (Artikel vom 26.08.2013 © Eßlinger Zeitung)

 

Schäden nach Starkregen im Kreis

KÖNGEN (pm). Nach den starken Regenfällen am Samstag musste die Feuerwehr im Landkreis Esslingen 50-mal ausrücken. Der Einsatzschwerpunkt war dabei Köngen, wo es 17 Einsätze für die Feuerwehr gab. Wasser im Keller, verstopfte Schachteinläufe, abgebrochene Äste und umgestürzte Bäume hielten die Einsatzkräfte in Atem. Auch die Feuerwehren in Bempflingen, Frickenhausen und Großbettlingen waren wegen des Starkregens im Einsatz. (Artikel vom 26.08.2013 Nürtinger Zeitung)